Aktuell
Fortbildung zum Thema "Trauma und Gotteserfahrung" am 30. März 2011
3. bis 5. Mai: 3. Rehakongress Baden-Württemberg im Kongresshaus Baden-Baden
Vom 05. bis 07. Mai 2011 findet unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. Monika Stolz MdL, Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg, und Herrn Hubert Seiter, Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, und unter der Moderation von Herrn Prof. Dr. med. Christoph Fiehn, Chefarzt des ACURA Rheumazentrums Baden-Baden, der diesjährige 3. Rehakongress Baden-Württemberg im Kongresshaus Baden-Baden statt. Schwerpunkt des 3. Rehakongresses sind chronische Krankheiten des Bewegungssystems sowie eine nachhaltige Verbesserung durch Rehabilitation.
Neben der Moderation, mit der Herr Prof. Dr. med. Fiehn zusammen mit weiteren prominenten Medizinern und Wissenschaftlern wie Frau Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle, Herrn Prof. Dr. phil. Habil. Christian Haas, Herrn Prof. Dr.med. Uwe Lange und Herrn Dr. med. Andreas Falk, durch den Kongress führt, wird Herr Prof. Fiehn die optimale Versorgung von Rheuma-Patienten und die Erwartungen der Akutmediziner an die Rehabilitation aufzeigen.
Die dreitägige Veranstaltung wird mit Seminaren und Workshops insbesondere die Themen Fortschritte in der Therapie und Diagnostik, berufliche Rahmenbedingungen für chronisch Kranke und das Spannungsfeld von Rehabilitation, Ökonomie und Politik umfassen, und am 07. Mai 2011 mit einem Gesellschaftsabend in Baden-Baden ausklingen.
Fortbildung zum Thema "Kognitive Entwicklung und kognitives Training im Alter " am 02. März 2011
Fortbildung zum Thema:"Traumatische Gotteserfahrung" am 14.11.2010
Fortbildung zum Thema "Traumaerfahrung und Therapie" am 10.10.2010
Fortbildung zum Thema "Diagnostische Möglichkeiten der Synovialbiopsie" am 23.09.2010
Fortbildung 07. Juli 2010 "Globalisierung und Angst"
Rheumaforum Baden-Baden 2010
Thema: „Notfälle und Akutsituationen bei rheumatologischen Patienten“
Samstag, 12. Juni 2010
09.00 - 13.00 Uhr
im ACURA Rheumazentrum Baden-Baden
Aktuelle ACURA Unternehmensbroschüre soeben erschienen
Die aktuelle ACURA Unternehmensbroschüre 2010 / 2011 "Heilen-Helfen-Handeln" ist soeben erschienen. Wählen Sie die lesefreundliche Online-Version, die pdf-Version zum Download oder das Druckexemplar.
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Sie können in der Online-Version blättern wie in einem gedruckten Exemplar, vorausgesetzt, Sie haben den kostenlosen ADOBE Flashplayer auf Ihrem System installiert. Wenn Sie das nachholen wollen, können Sie die kostenlose Version ADOBE Flashplayer hier herunterladen. Ohne Flashplayer steht Ihnen HIER das klassische pdf-Format zur Verfügung. Mit Flashplayer haben Sie besonders lesefreundliche Möglichkeiten:
- Seitenübersicht
Wenn Sie auf das Symbol oben links klicken, erhalten Sie eine Seitenübersicht und können dann gezielt zu einzelnen Passagen springen. - Verschieben
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Sie können mit dem Lupensymbole eine beliebige Vergrößerung oder Verkleinerung der Darstellung erzeugen, insbesondere auch für die Grafiken. - Drucken
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2) Klassische pdf-Version
Kompakte pdf-Version zum Lesen und Download (Adobe Flashplayer nicht erforderlich)
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Wenn Sie ADOBE Flashplayer nicht installiert haben, können Sie dies hier kostenlos nachholen. Wenn Sie ADOBE Flashplayer nicht installieren möchten, können Sie HIER die reine pdf-Version herunterladen (7MB).
3) Druckexemplar bestellen
Sie können jederzeit ein kostenlos ein Druckexemplar bestellen, indem Sie einfach eine eMail mit Ihrer Versandanschrift an: info@acura-kliniken.com senden.
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ACURA Rheumazentrum Baden-Baden aufgrund einer Auswertung von 5 unabhängigen Klinikführern als eine der 50 besten Kliniken Deutschlands gewählt worden
Wir sind stolz, dass das ACURA Rheumazentrum Baden-Baden aufgrund einer Auswertung von 5 unabhängigen Klinikführern als eine der 50 besten Kliniken Deutschlands gewählt worden ist. Angesichts von rund 2.000 Kliniken in Deutschland sicher eine hohe Auszeichnung. Gleichzeitig wurde der Chefarzt der ACURA Kliniken, Prof. Dr. Christoph Fiehn, als einer der 10 besten Rheumatologen Deutschlands ausgezeichnet.
Das Ergebnis der Auswertungen der Klinikführer Weiße Liste, TK-Klinikführer, Helios Klinikführer, Klinik Lotse und Klinik-Führer Rhein-Ruhr wurde z.B. im Mai 2009 in der Zeitschrift Hörzu als Titelgeschichte veröffentlicht. Ebenso berichteten weitere große Publikumszeitungen wie beispielsweise Bild der Woche (23.07.2009) oder „auf einen Blick“ ausführlich darüber.
Artikel Bild der Woche 2009
Artikel Auf einen Blick 2009
Artikel Hörzu 2009
19.03.2010
Die Kommission Strukturqualität des Verbandes der rheumatologischen Akutkrankenhäusern (VRA) tagt unter Teilnahme des ACURA Rheumazentrums Baden-Baden in Berlin
„Die Kommission Strukturqualität des Verbandes der rheumatologischen Akutkrankenhäusern (VRA) tagt unter Teilnahme des ACURA Rheumazentrums Baden-Baden in Berlin. Die Kommission hat die hohen Standards welche in Deutschland verlangt werden, damit sich ein Haus als rheumatologisches Akutkrankenhaus bezeichnen darf, bekräftigt und aktualisiert. Dazu gehören die rund-um-die Uhr-Versorgung mit Fachärzten für Rheumatologie, die Leitung der Klinik durch eine Rheumatologen mit der vollen Weiterbildungsberechtigung für dieses Fachgebiet, das fachübergreifende Behandlungsteam und vieles mehr. Das Rheumazentrum Baden-Baden gehört zu den Gründungsmitgliedern der VRA und hat bereits im Jahre 2002 federführend an der ersten Formulierung der Definition der Strukturqualität mitgewirkt. Prof. Dr. Fiehn, der ärztliche Direktor des ACURA Rheumazentrums Baden-Baden hat nun unsere Klinik in diesem Gremium vertreten. „Wichtig war uns zunächst den hohen medizinischen Standard der rheumatologischen Akutkrankenhäuser zum Wohle des Rheumakranken in Deutschland erneut zu definieren. Neu war, dass Universitätskliniken, wie z.B. die Universitätsklinik Heidelberg mit der wir als akademisches Lehrkrankenhaus eng kooperieren, einen Sonderstatus bekommen. Die Entwicklung der rheumatologischen Abteilungen an den Uniklinika, welche durch Sparmaßnahmen gefährdet sind, soll speziell gefördert werden. Dies kommt durch die Verbesserung der Ausbildung der Medizinstudenten direkt den Patienten zu Gute“ berichtete Prof. Fiehn.“
23.04.2010
Dr. Bernd Metzler für ACURA im Vorstand des Verbandes Rheumatologischer Akutkliniken (VRA)
Herr Dr. Bernd Metzler wurde am 23. April 2010 in Berlin von der Mitgliederversammlung in den Vorstand des Verbandes der Rheumatologischen Akutkliniken (VRA) berufen.
Der VRA ist die Dachorganisation der Rheumatologischen Akutkliniken in Deutschland. In dem Verband sind 60 Kliniken und Universitätsklinken, mit zusammen rund 50.000 Mitarbeitern und über neun Millionen Patienten in ganz Deutschland organisiert. Neben der Verbesserung der wirtschaftlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen gegenüber der Politik, Verbänden und sonstigen Institutionen ist Aufgabe des VRA die Verbesserung der Versorgungssituation sowie die Qualitätssicherung und das Qualitätsmanagement in den rheumatologischen Akutkliniken und Fachabteilungen in Deutschland. Dr. Bernd Metzler, geschäftsführender Gesellschafter der ACURA Kliniken, ist als Vertreter des Rheumazentrums Baden-Baden, der zu den ACURA Kliniken gehörenden größten deutschen rheumatologischen Akutklinik, in den Vorstand der Organisation, die am Freitag, den 23. April 2010 in der Charité in Berlin ihre ordentliche Mitgliederversammlung abhielt, berufen worden.
15.03.2010
Frau Dr. Dipl.-Psych. Annette Müller präsentiert für die ACURA-Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie Baden-Baden wissenschaftliche Ergebnisse auf dem 2. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen e.V. (DGESS) von 25.-27.02.2010 in Aachen
Die deutsche Gesellschaft für Essstörungen besteht seit 2006 mit dem Ziel sowohl Wissenschaft und Forschung als auch deren Anwendung in der Therapie von Essstörungen zu fördern und vernetzen. Als akademisches Lehrkrankenhaus und Kooperationsklinik der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg werden auch in der ACURA-Klinik wissenschaftliche Instrumente zur Verlaufsuntersuchung und Qualitätssicherung eingesetzt.
Nun konnte ein eigener wissenschaftlicher Beitrag der ACURA-Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie Baden-Baden in Form einer Posterpräsentation durch Frau Dr. Müller auf dem 2. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen e.V. (DGESS) vom 25.-27.02.2010 in Aachen vorgestellt werden.
Patientinnen mit Essstörungen klagen in erster Linie über ihre Symptomlast in Form stark belastender Verhaltensweisen, Gedanken und Gefühle, welche um die Themen Essen und Gewichtssorgen kreisen. Im Rahmen stationärer psychosomatischer Behandlung werden die Patientinnen, dazu angehalten, diese Symptomkreisläufe in einem erweiterten Zusammenhang mit Problemen und damit verknüpften Konflikten zu sehen und zu bearbeiten.
Die präsentierten Ergebnisse weisen auf unterschiedliche Verläufe für einzelne Essstörungsgruppen im Rahmen der stationären Therapie hin. Während Patientinnen mit Bulimie und Essanfällen eine Verringerung zwischenmenschlicher Probleme in der Therapie erfahren, erleben Anorexie-Patientinnen im therapeutischen Verlauf zunächst eine teilweise verstärkte interpersonelle Problem- und Konfliktwahrnehmung. Die Zunahme eines als konfliktreicher erlebten Beziehungsverhaltens, kann in der Therapie der Anorexie als möglicherweise notwendige Voraussetzung und Ansatzpunkt einer erweiterten Problembearbeitung gesehen und genutzt werden.
Poster: Differentielle Veränderungen in der Wahrnehmung interpersoneller Probleme bei Patientinnen mit Anorexie, Bulimie, und Binge-Eating-Störung im klinischen Behandlungsverlauf
3. Patientenforum Kollagenosen
Lupus Erythematodes? Mischkollagenose? Sjögren-Syndrom? Sharp-Syndrom? Sklerodermie? Myositis?
Samstag, 10. Juli 2010
10.00-15.45 Uhr, Einlass: 9.00 Uhr
im Acura Rheumazentrum Baden-Baden
09.03.2010
Prof. Dr. C. Fiehn in den Vorstand des Berufsverbandes der Rheumatologen (BDRh) berufen.
Der Chefarzt des ACURA Rheumazentrums, Prof. Dr. C. Fiehn, wurde in den Vorstand des Berufsverbandes der Rheumatologen (BDRh) Baden-Württembergs berufen.
Der BDRh ist die Berufsorganisation der internistischen Rheumatologen in Deutschland. In ihr sind alleine in Baden-Württemberg über 40 Fachärzte organisiert. Neben Fortbildungen kümmert Sie sich um die Vertretung der Interessen vor allem der niedergelassenen Rheumatologen und Ihrer Patienten innerhalb des Gesundheitswesens. Prof. Dr. C. Fiehn, Ärztlicher Direktor des ACURA Rheumazentrums Baden-Baden, ist jetzt als Vertreter der rheumatologischen Akutkrankenhäuser in den Vorstand dieser Organisation berufen worden, welche am Sa. den 6.3. 2010 im Rheumazentrum ihre halbjährliche Mitgliederversammlung abhielt.
Acura Kliniken Fortbildung 07.03.2010
Pressemitteilung
Neuer Schwung in der Sigel Klinik
Sigel-Klinik unterzeichnet Kooperationsvertrag mit Baden-Badener ACURA-Kliniken
Bad Schönborn, 22. Februar 2010: Das neue Jahr beginnt für die Sigel Klinik in Bad Schönborn mit einer guten Meldung. Seit Mitte letzten Jahres entstanden die ersten Kontakte zum renommierten Rheumazentrum Baden-Baden, welches seit Anfang 2009 unter dem Namen Acura Kliniken firmiert. „Einer unserer wichtigsten Schwerpunkte war seit jeher die rheumatologische Rehabilitation, da lag es nahe, diese mit einer Kooperation zum Akademischen Lehrkrankenhaus der Uni Heidelberg in Baden-Baden auszubauen.“, so der Chefarzt Dr. Peter Haas-Sigel anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Bei akut auftretenden Problemen könne so z.B. eine unkomplizierte und schnelle Verlegung der Patienten sichergestellt werden. „Auch wir sehen eine hervorragende Möglichkeit, durch die Kooperation mit einer auf Rheumatologie spezialisierten Reha-Klinik für unsere Patienten noch zielgenauer die individuell optimalen Therapien anbieten zu können“, ergänzt der Geschäftsführer der ACURA Kliniken, Elmar Willebrand. Die Sigel Klinik ist seit über 200 Jahren am Standort Bad Schönborn mit den Schwerpunkten Orthopädie, Rheumatologie, Gynäkologie und Onkologische Nachsorge vertreten und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die Klinik bietet eine optimale Versorgung auf hohem medizinischem Niveau in einem ansprechenden Gesamt-Ambiente. Außerdem wird durch die ab April 2010 beginnende Zusammenarbeit mit dem benachbarten Thermarium das örtliche Therapiespektrum ergänzt. Die Acura-Kliniken sind mit ihren drei Standbeinen Akut-Rheumatologie, Akut-Psychosomatik sowie dem Acura-Fachärztezentrum eines der größten Rheumazentren Deutschlands, das zusätzlich im Rahmen klinischer Studien an der Entwicklung und Anwendung sogenannter Biologica beteiligt ist. Den ACURA Kliniken steht neben einem eigenen, hochspezialisierten Labor, eine der modernsten Radiologien in ganz Baden-Württemberg zur Verfügung, die digitales Röntgen, ein hochmodernes 1,5 tesla MRT sowie in Kürze eines der modernsten 128 Zeilen CT-Geräte umfasst. Die Gesellschafter beider Einrichtungen schließen bei erfolgreicher Umsetzung des Kooperationskonzepts nicht aus, dass die Kliniken –wie es hieß- „zukünftig noch näher zusammenrücken“.
Weitere Informationen:
Simone Haas-Sigel, Tel: 07253-86-552 www.sigel-klinik.de
Elmar H. Willebrand: Tel: 07221-352-0 www.acura-kliniken.com
05.02.2010
Ausbildung von Ärzten in der Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin, Innere Medizin/Rheumatologie sowie Studenten im Praktischen Jahr (PJ) und Famulanten
lesen Sie weiter unter Weiterbildung an den ACURA Kliniken
Aktuelle Downloads
- Acura-Kliniken-Fortbildung_03.02.2010.pdf (7.6 KB)
Acura Fortbildung 3. 2. 2010 (3 Fortbildungspunkte)
30.01.2010
1, 5 Tesla Magnetresonanztomogramm (MRT) am ACURA Rheumazentrum Baden-Baden / zusätzlich ab Frühjahr 2010 Inbetriebnahme eines 128 Zeilen CT
Magnetresonanztomogramm (MRT)
am ACURA Rheumazentrum Baden-Baden
Zum ersten Mal in Baden-Baden und der umgebenden Region sind jetzt Untersuchungen des gesamten Körpers neben Untersuchungen einzelner Körperregionen in einer Untersuchungssitzung bei höchster Bildqualität in einem Gerät zur Magnetresonanztomographie (MRT) möglich. Das Gerät der Firma Siemens verfügt mit einer Leistungsstärke von 1,5 tesla über eine absolute Spitzenleistung. In den Räumen der ACURA KLINIKEN findet sich ab sofort die Radiologische und Nuklearmedizinische Gemeinschaftspraxis Baden-Baden (Dr. Meier, Dr. Stoldt, Dr. Ladner, PD Dr. Plathow). Das neue Ganzkörper-MRT ermöglicht es, den gesamten Körper in nur einem Vorgang zu messen und damit den gesamten Status einer Erkrankung zu erfassen. Das erspart sowohl dem Patienten als auch dem Arzt viel Zeit und den Kostenträgern Geld.
An den Acura Kliniken steht somit eine der leistungsfähigsten und modernsten radiologischen Diagnostikmöglichkeiten zur Verfügung, die ihresgleichen sucht. Denn sowohl das herkömmliche Röntgengerät wurde Anfang 2009 gegen ein neues digitales Röntgengerät ausgetauscht. Dieses wird ideal ergänzt durch das jetzt allen Patienten zur Verfügung stehende 1,5 Tesla MRT. Ab Frühjahr 2010 wird die Leistungsfähigkeit nochmals erhöht und durch einen zusätzlichen hocheffizienten 128 Zeilen Computertomograph ergänzt.
Die Patieten der Acura Kliniken haben die Möglichkeit, sich ohne Umwege direkt zur Untersuchung zu begeben, da eine direkte (auch behindertengerechte) Anbindung innerhalb des Klinikgebäudes besteht.
Arzt-Patienten-Forum
Arzt-Patienten-Forum der Volkshochschule Göppingen, der Kassenärztlichen Vereinigung Baden Württemberg und der Kreisärzteschaft Göppingen in Kooperation mit der NWZ
Wenn Gelenk und Rücken schmerzen - Rheuma und Arthrose
Donnerstag, 28.01.2010, 19:00 Uhr
Volkshochschule Göppingen
Großer Saal der Kreissparkassen Göppingen
Investition in modernste Medizintechnik
Kooperation mit Santiago de Chile
Prof. Dr. Wolfgang Eich, Ärztlicher Direktor der Acura Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie in Baden-Baden und Sektionsleiter integrierte Psychosomatik an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg organisiert auf Einladung der „Universität Catolica de Chile“ vom 03. bis 05. Dezember 2009 ein Symposium unter dem Thema „Psychosomatik im Allgemeinen Krankenhaus“. Die Kollegen an der Universität Santiago de Chile haben sich an Prof. Eich gewandt, weil er große Erfahrungen im Aufbau psychosomatischer Stationen und im Aufbau von Konsil- und Liaisondiensten hat, die beispielhaft an der Acura-Klinik in Baden-Baden verwirklicht wurden. Eine ähnliche Entwicklung möchte nun die Medizinische Fakultät der Universität Chile in Zusammenarbeit mit Heidelberg und Baden-Baden initiieren. Aus diesem Grund findet ein erstes Treffen zwischen Prof. Eich und den Kollegen der medizinischen Fakultät im Heidelberg Center Lateinamerika (HCLA) statt. Dabei kommt erstmals auch die neue Videokonferenzanlage zum Einsatz, die es erlaubt Vorträge live von Heidelberg nach Santiago de Chile zu überspielen. So werden Kollegen der Medizinischen Fakultät Heidelberg, nämlich Prof. Dr. Wolfgang Herzog und PD Dr. Hans-Christof Friedrich von Heidelberg aus Vorträge nach Santiago de Chile live überspielen, die dort von Prof. Dr. Wolfgang Eich moderiert werden. Ein weiterer Austausch ist geplant und auch zukünftige Forschung und Kooperationsprojekte.
Neues vom Internationalen Kongress des American College of Rheumatology: Rituximab und Morbus Wegener / Eine neue Therapie zur Behandlung der Wegener`schen Granulomatose.
Jedes Jahr veranstaltet das renommierte American College of Rheumatology einen international beachteten Kongress, an dem über 13.000 Teilnehmer aus allr Welt vertreten sind. Diesmal fand der Kongress vom 18.10. bis 21.10.09 in Philadelphia, USA statt, an dem auch Prof. Dr. Christoph Fiehn, Chefarzt der Acura Rheumatologischen Klinik Baden-Baden, teilnahm. Er konnte dort unter anderem einen besonders interessanten Beitrag zum Thema Rituximab, eine neue Therapie zur Behandlung der Wegener`schen Granulomatose (Morbus Wegener) verfolgen.
Eine der wichtigsten Neuigkeiten dieses Kongresses in Philadelphia bestand in der Aussage: Rituximab (Mabthera) ist der Standardtherapie der Wegener`schen Granulomatose (Morbus Wegener) mit Cyclophosphamid ebenbürtig und in manchen Fällen sogar überlegen. Dies wurde durch die RAVE-Studie belegt. (Erläuterung: Die RAVE-Studie ist eine randomisierte, doppelblinde und kontrollierte Studie zur Behandlung des aktiven Morbus Wegener mit Rituximab im Vergleich zu Cyclophossphamid)
Da die bisherige Therapie dieser schweren rheumatischen Erkrankung bisher sehr risikobelastet war ist dies eine besonders gute Nachricht. Rituximab gehört zu den Biologika, welche im ACURA Rheumazentrum Baden-Baden bereits seit mehreren Jahren, insbesondere in der Indikation der rheumatoiden Arthritis sehr häufig eingesetzt wird. Das Acura Rheumazentrum verfügt bei dieser Therapieform über besonders viel Erfahrung, die in Zukunft auch unseren Patienten mit der Wegener`schen Granulomatose (Morbus Wegener) zu Gute kommen wird.
Das ACURA Rheumazentrum auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vom 23.09. bis 26.09. 2009 in Köln
I. Gute Erfahrungen mit Rituximab (Mabthera) auch bei Kollagenosen und Myositiden.
Rituximab ist ein Biologikum welches zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis zugelassen ist. Die Erfahrungen wachsen jedoch, dass dieses sichere und sehr wirksame Medikament auch bei schweren, ansonsten nicht ausreichend behandelbaren Kollagenosen und Vaskulitiden anwendbar ist. In einer Arbeit, welche auf dem DGRh-Kongress vorgestellt wurde, konnten wir zeigen, dass Rituximab bei 17 Patienten mit schweren Verläufen von systemischem Lupus erythematodes, wie auch schweren Fällen von Polymyositis oder Dermatomyositis (also entzündlichen Muskelerkrankungen) wirksam zu sein scheint. Die überwiegende Zahl der Patienten profitierte deutlich von der Therapie mit Rituximab. Noch müssen weitere Studien diese Ergebnisse betätigen. Für besonders schwer zu behandelnde Fälle mit systemischem Lupus erythematodes, Polymyositis oder Dermatomyositis ist Rituximab jedoch jetzt schon eine Therapiealternative.
II. Morgensteifigkeit der Gelenke ist ein Symptom mit der sich der Nutzen einer Cortisontherapie vorhersagen lässt.
Cortisonpräparate sind immer noch ein wichtiger Teil der medikamentösen Therapie der rheumatoiden Arthritis. Eine Arbeit, welche auf dem DGRh Kongress vorgestellt wurde, untersuchte, ob es möglich ist, vorherzusagen, wer von einer solchen Therapie profitiert. Dabei wurde das kurzfristige Ansprechen der Krankheitsaktivität bei über 70 Patienten mit rheumatoiden Arthritis unter einer mittelhochdosierten Cortisontherapie gemessen. Unter allen untersuchten Parametern war überraschenderweise nur die Angabe von Morgensteifigkeit der Gelenke von mindestens 60 min als Vorhersageparameter geeignet. Die laborchemischen Entzündungswerte, die Dauer der Erkrankung und andere Parameter haben dagegen keinen Nutzen. Diese Beobachtung wird also in Zukunft helfen zu entscheiden, welche Patienten mit aktiver rheumatoider Arthritis am Meisten von einer u.U. für eine gewissen Zeit notwendigen Cortisontherapie profitieren. Für Patienten und Ärzte bedeutet dieser einfach zu ermittelnde Parameter eine weitere Verbesserung der Zuverlässigkeit bei der Indikationsstellung.
Acura macht sich stark für Fortbildung: Bundesweit erster Aufbaukurs zur Rheumakrankenschwester etabliert
Baden-Baden, Oktober 2009. Zum ersten Mal in Deutschland überhaupt fand am Acura Rheumazentrum in Baden-Baden eine Weiterbildung zur Rheuma-Krankenschwester statt. Der erste Aufbaukurs, organisiert von der Rheumatologischen Fachakademie und unter Teilnahme von Frau Professor Gromnica-Ihle, Präsidentin der Deutschen Rheumaliga, qualifiziert Krankenschwestern unter anderem in den Bereichen Schmerzmanagement, Wundmanagement und vielen weiteren Themen, die spezielle Bedeutung Rheumapatienten haben. Die 17 Teilnehmerinnen tragen nach ihrer Zertifizierung den Titel „Rheumatologische Fachassistentin – stationäre Pflege“.
„Bereits mehr als 300 Rheumatologische Fachassistenten wurden in 160stündigen Kursen ausgebildet. Darunter sowohl Arzthelferinnen aus rheumatologischen Praxen als auch Krankenschwestern und Pfleger aus Rheumakliniken“, so Professor Dr. Christoph Fiehn, Chefarzt des Acura Rheumazentrums. „Wir sind sehr stolz, dass wir den ersten bundesweiten Aufbaukurs speziell für Rheuma-Krankenschwestern organisieren konnten. Dieses Mal waren drei Mitarbeiterinnen unserer Klinik dabei. In Zukunft wollen wir nach und nach alle Pflegekräfte in dieser Form weiterbilden. Die Qualifizierung und Kompetenzerweiterung unseres Teams wird sicherlich dazu beitragen, dass wir auch weiterhin in der Beurteilung von Patienten und Kollegen zu den besten Rheuma-Kliniken Deutschlands gehören.“ Rheumapatienten haben ganz spezifische Bedürfnisse, die in der allgemeinen Krankenhelfer-Ausbildung oft nur am Rande gestreift werden können. Der Chefarzt des Acura Rheumazentrums legt besonderen Wert darauf, dass sämtliche Mitarbeiter des medizinischen Personals, also insbesondere auch Pflegekräfte und Therapeuten, die spezifischen Bedürfnisse von Rheumapatienten nicht nur kennen, sondern auch in der täglichen Arbeit durch besondere Fachkenntnisse berücksichtigen. Nur wenn die gesamte therapeutische Kette die rheumatologischen Besonderheiten berücksichtigt, ist ein optimaler Behandlungserfolg möglich.
Acura Rheumaklinik im Badischen Tagblatt: "Quantensprung in der Therapie"
Qualitätsprojekt des ACURA Rheumazentrums Baden-Baden, kommt in die Endauswahl für den Qualitätsförderpreis Gesundheit Baden-Württemberg 2009
Seit vielen Jahren hat das ACURA Rheumazentrum Baden-Baden intensiv an
strukturierten Qualitätsprogrammen gearbeitet. Im Vordergrund standen
Verbesserungen zu Behandlungsqualität und Patientenzufriedenheit im Rahmen
des bundesweiten sog. obra-Projektes wie auch ein spezielles Gerontorheuma-tologisches Programm (siehe vorangegangene Newsletter) für ältere Menschen mit schweren rheumatischen Erkrankungen. Mit diesem Projekt hat sich das ACURA Rheumazentrum Baden-Baden für den Qualitätsförderpreis Gesundheit des Landes Baden-Württemberg 2009 beworben. Der Titel des Projektes lautete: "Ein multidisziplinäres Qualitätsprojekt zur Verbesserung der Nachhaltigkeit der akutstationären Behandlung bei rheumatoider Arthritis." Das Projekt kam in die Endauswahl der besten 9 der 31 eingereichten Projekten. Zwar wurde der 1. Preis nicht erreicht, das Ministerium würdigte jedoch ausdrücklich den Ansatz des Qualitätsprojektes und das Engagement. Das Erreichen der Endauswahl eines solchen renomierten Qualitätspreises sehen wir trotzdem als Erfolg und als Ansporn für die Zukunft.
gez. Prof. Dr. C. Fiehn
Chefarzt
Patienten haben das Wort...
Brigitte Sander und Annette Hoffmann sind um die 40 und haben beide schon seit Jahren mit schwerem Rheuma zu tun. Die eine leidet unter anderem unter rheumatischer Arthritis, die andere unter Morbus Bechterew, einer rheumatisch bedingten Versteifung der Wirbelsäule – beides äußerst schmerzhafte Krankheiten. Die Diagnose beider Krankheiten stand damals für die Ärzte ziemlich schnell fest: „Als man mir vor drei Jahren die Diagnose mitteilte, da war ich schon richtig niedergeschlagen“, erinnert sich Brigitte Sander. „Ich war drei Tage nur am Weinen und wollte niemanden sehen. Ich habe das nicht verstanden und habe mich gefragt, warum das ausgerechnet mir passiert. Und ich hatte natürlich auch Angst, ob ich damit klar komme im Leben“.
Und auch Annette Hoffmann blickt zurück: „Am Röntgenbild und nach der Blutabnahme wussten die Ärzte sofort Bescheid, was lost ist bei mir“.
Die beiden Frauen aus Stuttgart und Heidelberg haben sich ins Rheumazentrum Baden-Baden einweisen lassen, weil sie im Alltag phasenweise nicht mehr zurechtkommen. Brigitte Sander: „Die Beweglichkeit ist einfach eingeschränkt“. Annette Hoffmann: „Die Schmerzen deprimieren einen ganz stark und weil man dann auch deutlich spürt, dass man nicht mehr alles machen kann“. Und wenn die Stimmung hat man auch mehr Schmerzen.
Auf der gleichen Station wie die beiden Frauen ist auch der 50jährige Wilhelm Babinek. Er leidet wie auch Annette Hoffmann an Morbus Bechterew und kann kaum noch gerade stehen.
Alle drei Patienten nehmen ihr Schicksal an. Alle drei hoffen, ihre Schmerzen in Baden-Baden reduzieren zu können. Annette Hoffmann: „Die Schmerzen machen einen einfach mürbe!"
ACURA Rheumazentrum Baden-Baden auf der Lister der 50 besten Kliniken in Deutschland
Qualitätsprojekt des ACURA Rheumazentrums Baden-Baden, kommt in die Endauswahl für den Qualitätsförderpreis Gesundheit Baden-Württemberg 2009
Seit vielen Jahren hat das ACURA Rheumazentrum Baden-Baden intensiv an
strukturierten Qualitätsprogrammen gearbeitet. Im Vordergrund standen
Verbesserungen zu Behandlungsqualität und Patientenzufriedenheit im Rahmen
des bundesweiten sog. obra-Projektes wie auch ein spezielles Gerontorheuma-tologisches Programm (siehe vorangegangene Newsletter) für ältere Menschen mit schweren rheumatischen Erkrankungen. Mit diesem Projekt hat sich das ACURA Rheumazentrum Baden-Baden für den Qualitätsförderpreis Gesundheit des Landes Baden-Württemberg 2009 beworben. Der Titel des Projektes lautete: "Ein multidisziplinäres Qualitätsprojekt zur Verbesserung der Nachhaltigkeit der akutstationären Behandlung bei rheumatoider Arthritis." Das Projekt kam in die Endauswahl der besten 9 der 31 eingereichten Projekten. Zwar wurde der 1. Preis nicht erreicht, das Ministerium würdigte jedoch ausdrücklich den Ansatz des Qualitätsprojektes und das Engagement. Das Erreichen der Endauswahl eines solchen renomierten Qualitätspreises sehen wir trotzdem als Erfolg und als Ansporn für die Zukunft.
gez. Prof. Dr. C. Fiehn
Chefarzt
Vorstellung des rheumatologischen Akutteams am ACURA Rheumazentrum Baden-Baden
Rheumatische Erkrankungen zeigen beim ersten Auftreten oft akute erheblich beeinträchtigende Symptome mit heftigen Entzündungen und Schmerzen, aber auch gelegentlich gefährliche Organbeteiligungen. Im weiteren Krankheitsverlauf sind immer wiederkehrende Schübe nicht selten. Für betreuende Hausärzte ist es oft schwierig, Patienten mit akuten Manifestationen von rheumatischen Erkrankungen dringlich dem Spezialisten vorzustellen. Gerade bei den durch schwere Schmerzen und Entzündungen der Gelenke charakterisierten Erkrankungen wie z. B. der akuten rheumatoiden Arthritis ist die rasche Einordnung der Erkrankung und die spezifische Therapie durch den Facharzt jedoch sehr wichtig. Durch eine rasche adäquate Versorgung, unter Umständen im Rahmen einer stationären Aufnahme, können dem Patienten Schmerzen und Leiden, aber auch gefährliche Schädigungen von betroffenen Gelenken und Organen erspart bleiben.
Spezialisierte rheumatologische Versorgungsangebote mit 24-Stundenbereitschaft, auch am Wochenende, sind kaum vorhanden.
Das ACURA Rheumazentrum Baden-Baden gehört zu den größten rheumatologischen Fachkrankenhäusern Deutschlands und in den 142 stationären Betten werden Patienten mit verschiedensten, teilweise schwersten rheumatischen Erkrankungen aus ganz Baden-Württemberg und Deutschland behandelt. Um die rheumatologische Akutversorgung zu verbessern, haben wir die Initiative ergriffen und eine rheumatologische Akutsprechstunde gegründet sowie einen rheumatologischen 24-Stundendienst, auch am Wochenende, organisiert. Noch besser als bisher wird es in Zukunft möglich sein, Patienten mit Schüben von rheumatischen Erkrankungen und erheblicher Beeinträchtigung durch Schmerzen und Entzündung kurzfristig ambulant vorzustellen und auch akutstationäre Einweisungen bei Bedarf nachts oder am Wochenende vorzunehmen.
Für akute Probleme von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen haben wir für die betreuenden niedergelassenen Ärzte die Möglichkeit geschaffen, Patienten in unserer rheumatologischen Akutsprechstunde vorzustellen. Nach telefonischer Voranmeldung werden hier kurzfristig Termine vergeben, damit die Patienten prästationär abgeklärt werden können. Die Oberärzte des Rheumazentrums Baden-Baden entscheiden dann kurzfristig, ob der Patient unter Umständen stationär aufgenommen wird, ob andere Möglichkeiten der akuten Behandlung des rheumatischen Krankheitsbildes zur Verfügung stehen oder ob weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen. Darüber hinaus wurden die Möglichkeiten der akuten Abklärung rheumatischer Erkrankungen auch am Wochenende in unserem Hause verbessert: z. B. steht ab sofort ein Bereitschaftsdienst für Röntgenuntersuchungen zur Verfügung. 24-Stunden rund um die Uhr ist ein Facharzt für Rheumatologie auch für externe Ärzte telefonisch erreichbar. Dieser steht mit Rat und Tat zur Verfügung. Auf diese Weise sind akutstationäre Aufnahmen, unabhängig von dem Wochentag oder Uhrzeit, nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem rheumatologischen Oberarzt noch einfacher.
Am Dienstag, den 21.04.2009, um 14:00 Uhr wurde das Konzept der Öffentlichkeit vorgestellt. zu den Zeitungsartikeln: - Badische Neueste Nachrichten vom 22.04.2009
- Badische Neueste Nachrichten vom 22.04.2009 >>
- Badisches Tagblatt vom 22.04.2009 >>
gez. PD Dr. C. Fiehn
Chefarzt
Fernsehbeitrag SWR Landesschau 10. März 2009
Thema: Ro-ACTEMRA (Substanz Tocilizumab) ein neues Biologikum zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis.
Titel der Ausstrahlung: Neue Hoffnung für Rheumakranke
Baden-Baden: Rheumazentrum testet Ro-Actemra
Zur SWR Mediathek >>
Ro-ACTEMRA (Substanz Tocilizumab) ein neues Biologikum zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis.
Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung. Ca. 1% der deutschen Bevölkerung leiden darunter und sie kann in jedem Lebensalter auftreten. Die Erkrankung äußert sich vor allem durch eine schwere Arthritis häufig der Hände und Füße, aber auch der großen Gelenke. Diese Arthritis deformiert diese Strukturen so, dass auch heute noch ca. 20% der Patienten nach 3 Jahren arbeitsunfähig sind. Im weiteren Verlauf kommt es sehr häufig zu Frühberentung, schwerer Invalidität und auch einer verkürzten Lebenserwartung. Die Behandlung der rheumatoiden Arthritis ist fachübergreifend. Immer noch spielen Maßnahmen wie Krankengymnastik, Ergotherapie, Schmerzbehandlung eine wichtige Rolle. Darüber hinaus haben sich die medikamentösen Therapiemöglichkeiten in den letzen Jahren sehr entwickelt. Neben Cortisonpräparaten und den sog. Basismedikamenten, d.h. Medikamente zur Eindämmung der Entzündung und Einsparung von Cortison, sind in den letzen Jahren die Biologika in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis etabliert worden. Biologika sind Medikamente welche aus Eiweißstoffen bestehen und gezielt in krankhafte Prozesse des Immunsystems bei der rheumatoiden Arthritis eingreifen. Am häufigsten werden die sog. TNF-Alpha-Hemmer gegeben, Präparate welche ein krankmachendes Entzündungshormon das sog. TNF-Alpha wirksam blockieren. Diese vor einigen Jahren in die Behandlung eingeführten Medikamente haben die BehandlungsÂmöglichkeiten der rheumatoiden Arthritis erheblich verbessert. Allerdings sprechen auch auf diese modernen Medikamenten nur ca. 60-70% der Patienten an. Immer noch bleiben 30-40% mit einer schweren rheumatoiden Arthritis, welche bisher nicht ausreichend medikamentös behandelt werden können.
Mit dem neuen Medikament RoACTEMRA wurde ein neues Biologikum entwickelt, welches ein anderes wichtiges Entzündungshormon der rheumatoiden Arthritis das sog. Interleukin 6 hemmt. Interleukin 6 spielt eine entscheidende Rolle bei der Zerstörung von Knorpel und Knochen durch den autoimmunen Entzündungsprozess. RoACTEMRA hemmt den Rezeptor, d.h. die Bindungsstelle des Entzündungshormons an der Zelle. In großen klinischen Studien wurde gezeigt, das RoACTEMRA wirkungsvoll die Entzündungsaktivität reduziert, die Schmerzen und Schwellungen der Patienten nimmt und auch das Fortschreiten der Zerstörung des Knochens und des Knorpels aufhält.
Das ACURA Rheumazentrum Baden-Baden ist das größte deutsche Akutrheumakrankenhaus und als solches ein Zentrum für die Behandlung von Patienten mit schweren Verlaufsformen der rheumatoiden Arthritis. Von Anfang an haben wir an der Entwicklung der Biologika, d.h. der neuen hochwirksamen Präparate zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis mitgewirkt. Chefarzt PD Dr. C. Fiehn ist seit langem wissenschaftlich tätig, u.a. früher auch in London in dem Institut, in dem damals die TNF-Alpha-Hemmer entwickelt wurden. Jetzt hat das ACURA Rheumazentrum Baden-Baden in der Studienambulanz aktiv an den klinischen Studien zur Zulassung des neuen Medikamentes RoACTEMRA mitgewirkt. Einige Patienten, die bisher nicht ausreichend angesprochen hatten, wurden bereits in den letzten Jahren im Rahmen der Studie mit RoACTEMRA behandelt. Der Effekt war sehr gut. Das ACURA Rheumazentrum Baden-Baden hat darüber hinaus die Möglichkeit als Zentrum, zu dem Patienten weit über Baden-Württemberg hinaus zur Behandlung kommen, einen Schwerpunkt auf den Einsatz von modernsten immunologisch basierten Medikamenten wie auch den fachübergreifenden Therapiemöglichkeiten zu legen. Das ACURA Rheumazentrum Baden-Baden hat vor wenigen Wochen neue Eigentümer bekommen. In der Zwischenzeit wurde bereits in die apparative medizinische Ausstattung wie z. B. einer neuen Röntgenanlage aber auch das Gebäude investiert. Das Ziel ist die Weiterentwicklung im Dienste der rheumakranken Menschen.
Da RoACTEMRA seit einigen Wochen regulär zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis bei Patienten mit schweren Verlaufsformen zugelassen ist, werden Patienten auch außerhalb von Studien stationär mit dem neunen Medikament behandelt. Der heute vorgestellte Patient gehört nun zu den ersten in Deutschland, die das Medikament regulär außerhalb von klinischen Studien bekommen. Er leidet an einer besonders schweren Verlaufsform der rheumatoiden Arthritis. Mit Hilfe unseres interdisziplinären Teams, wie auch den neuen Therapieoptionen hoffen wir ihm eine deutliche Besserung seiner Beschwerden und eine dauerhafte Kontrolle seiner Krankheit zur ermöglichen.
gez. PD Dr. C. Fiehn Chefarzt

Freude über neues Röntgengerät
Kurz nach der Übernahme des Rheumazentrums investieren die neuen Besitzer unter dem Namen „Acura“ nicht nur in umfangreiche Renovierungsarbeiten des Hauses. Mit der Inbetriebnahme einer 300 000 Euro teuren Röntgenanlage vergangene Woche gingen sie nun einen weiteren Schritt zur Erneuerung der Klinik. Chefarzt Dr. Christoph Fiehn stellte das neue Gerät vor, das mit rund 40 Prozent weniger Strahlenbelastung arbeite als der bisherige 28 Jahre alte Röntgenapparat. Nunmehr sei es auch unbedenklich möglich, Röntgenunter-suchungen bei Kindern durchzuführen. Auch die anderen im Haus angesiedelten Facharztpraxen könnten von der neuen Anlage partizipieren. Unser Bild zeigt links den Geschäftsführer Bernd Metzler, rechts Christoph Fiehn, links neben ihm Rosel Scherer, die Leiterin der Röntgenabteilung mit zwei Kolleginnen.

- Quelle: Badisches Tagblatt; Text/Foto: Brüning










